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Kribbe

Feldsteinkirche Kribbe/ Foto:Gerhard Baack

Kribbe

Von Wiesen und Wäldern umgeben liegt nordöstlich von Karstädt der Ortsteil Kribbe (250 Einwohner). Hinzu kommen die Gemeindeteile Karwe, Neuhof, Neuhof Ausbau und Wittmoor. Das Straßendorf Kribbe wurde 1542 das erste Mal urkundlich erwähnt. Links und rechts am Ortseingang steht noch eine alte Feldsteinmauer.

1865 erfolgte der Bau der Feldsteinkirche, die einen schönen Staffelgiebel hat. Diese Kirche ist etwas ganz Besonderes, denn sie steht mitten auf der Dorfstraße. Egal aus welcher Richtung man nach Kribbe kommt, alle Straßen führen direkt auf die Kirche zu. Ende der 50-iger Jahre wurde die Kirche aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens renoviert. Nach der Wende folgten weitere Sanierungsmaßnahmen. Für Fahrrad- oder Wandertouristen ist der neue errichtete Pavillon mit Sitzgelegenheiten ein herrliches Plätzchen zum Verweilen. Etwas abgelegen außerhalb des Ortes Kribbe liegt das Anwesen der Familie Kayser. Dieser Ort wird auch als Victors Höhe bezeichnet, denn ursprünglich bewohnte der Gärtner des Gutes Dallmin (damaliger Besitzer: Victor von Podbielski) dieses Anwesen.

 

Was hat sich in den letzten 15 Jahren getan?

  • Bau einer neuen Trauerhalle
  • Errichtung eines Pavillon
  • Sanierungsarbeiten an der Kirche
  • 1997 – Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses
  • 2008 - Dacherneuerung Dorfgemeinschaftshaus
  • 2009 - Sanierung Pflasterstraße Richtung Viktorshöh

 

Karwe
Karwe kann auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblicken, denn es wurde 1292 erstmals urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung „Carwe“ stammt aus dem slawischen und bedeutet: Ort, wo die Eichen stehen.

Im Tal bei Karwe ist heute noch ein alter Burgwall zu sehen. Ob es sich um den Burgwall der Lobekenburg handelt, ist nicht nachgewiesen. Die Lobekenburg diente zum Schutz der alten Heerstraße, die von Dambeck über Klüß aus Mecklenburg ins Brandenburger Land führte. Die Befestigung der Burg durch Gräben und Wälle lässt darauf schließen, dass sie eine nicht unbedeutende Rolle spielte. Der Wall in Form eines Rechtecks ist vom Teich der Karwer Mühle umgeben. Mitten durch den Mühlteich führte von der Burg aus ein breiter Steindamm, der heute unter dem Wasserspiegel liegt und bei gutem Wetter noch zu erkennen ist ein eingeschossiger Fachwerkbau, der aus dem Jahre 1738 / 40 stammt. Der kleine Park wurde im barocken Stil angelegt und zählt in der Prignitz zu den größtenteils unveränderten alten Gartenanlagen dieser Zeit. Bis 1929 war Karwe im Besitz der Familie von Winterfeld. Auch das Erbbegräbnis im Park ist noch vorhanden. Gutshaus und Park befinden sich in privater Nutzung.

 

Was hat sich in den letzten 15 Jahren getan?

  • 1994 – Einweihung der neuen Dorfstraße
  • Bau einer neuen Trauerhalle
  • 2008 - Sanierung des Dorfteiches

 

Neuhof
Im Jahre 1764 wurde Neuhof von Gebhard von Winterfeld als Vorwerk angelegt. 1809 wurde es zu einem selbständigen Gut. 1878 entstand das im Schweizer Stil erbaute Gutshaus, das in seinem heute verwilderten Park eine Anzahl alter Eichen aufzuweisen hat. Ein Rastplatz mit Grillmöglichkeit steht dem erholungssuchenden Rad- und Wandertouristen seit einiger Zeit auf dem Dorfplatz zur Verfügung. Etwa einen Kilometer von Neuhof entfernt, liegt idyllisch die Siedlung Neuhof Ausbau.

 

Was hat sich in den letzten 15 Jahren getan?

  • Bau einer neuen Trauerhalle
  • 2005 – Errichtung des Grillplatzes

 

Wittmoor
Wittmoor wurde 1581 erstmals urkundlich erwähnt, als „Witmohr“. 1584 wurde es als „Wietmohr“ bezeichnet. Im selben Jahr wurde der kleine Ort von Kaphengst zu Bresch über einen Kamp an die Familie von Winterfeld zu Dallmin verkauft. 2006 konnte der kleine Ort sein 425-jähriges Bestehen feiern. Seit 1995 ist Wittmoor ein Ortsteil von Kribbe. Eingekircht war der kleine Ort bis 1933 in Dallmin, jedoch seit 1933 und noch 1995 in Kribbe. Wittmoor befindet sich seit 1970 im Pfarrsprengel Dallmin.

 

Was hat sich in den letzten 15 Jahren getan?

  • Bau einer Trauerhalle
  • Aufstellen eines neuen Buswartehäuschens