Karwe

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Karwe kann auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblicken, denn es wurde 1292 erstmals urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung „Carwe“ stammt aus dem slawischen und bedeutet: Ort, wo die Eichen stehen.

Im Tal bei Karwe ist heute noch ein alter Burgwall zu sehen. Ob es sich um den Burgwall der Lobekenburg handelt, ist nicht nachgewiesen. Die Lobekenburg diente zum Schutz der alten Heerstraße, die von Dambeck über Klüß aus Mecklenburg ins Brandenburger Land führte. Die Befestigung der Burg durch Gräben und Wälle lässt darauf schließen, dass sie eine nicht unbedeutende Rolle spielte. Der Wall in Form eines Rechtecks ist vom Teich der Karwer Mühle umgeben. Mitten durch den Mühlteich führte von der Burg aus ein breiter Steindamm, der heute unter dem Wasserspiegel liegt und bei gutem Wetter noch zu erkennen ist ein eingeschossiger Fachwerkbau, der aus dem Jahre 1738 / 40 stammt. Der kleine Park wurde im barocken Stil angelegt und zählt in der Prignitz zu den größtenteils unveränderten alten Gartenanlagen dieser Zeit. Bis 1929 war Karwe im Besitz der Familie von Winterfeld. Auch das Erbbegräbnis im Park ist noch vorhanden. Gutshaus und Park befinden sich in privater Nutzung.

Was hat sich in den letzten 15 Jahren getan?
  • 1994 – Einweihung der neuen Dorfstraße
  • Bau einer neuen Trauerhalle

Prignitz

 

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