Bewegung im neuen Gewerbegebiet

Karstädt, den 01.10.2019

Bereits konkret: Autohof, Hyflexar-Serienfertigung und Verzinkerei mit Logistik

 

Jetzt kommt Bewegung in das neue Gewerbegebiet zwischen
A 14 und B 5 in Höhe des Dachziegelwerks. Vor fünf Jahren
durch die Gemeinde Karstädt mit Förder- und Eigenmitteln erschlossen, tat sich über Jahre nichts.
So jedenfalls der Eindruck für Außenstehende. Doch die
Gemeinde, allen voran Bürgermeister Udo Staeck und Wirtschaftsförderer Wolfgang Fritze, legten nie die Hände in den
Schoß, arbeiteten stetig an der Vermarktung. So wollte ein Interessent produzierendes Gewerbe ansiedeln, scheiterte aber
an der Finanzierung. Lange hielt ein Investor die Gemeinde
hin, er wollte einen Autohof mit Tankstelle errichten, war bereits
Eigentümer einer Fläche von 3,5 Hektar. Ende 2018 erklärte
er, erst bauen zu wollen, wenn die A 14 bis Magdeburg
befahrbar ist. „Wir sind derzeit bei der Rückübertragung der Fläche, haben inzwischen einen neuen Investor, der nach Klärung von Rückübertragung und Kauf Tankstelle, Bistro und Parkplätze bauen will“, erklärt Wolfgang Fritze. Bereits verkauft ist hingegen eine Teilfläche an die Hyflexar GmbH Karstädt. „Wir wollen unsere Produktion räumlich trennen: Tresen- und Havariefertigung bleibt im Gewerbegebiet Karstädt/Postlin, am neuen Standort wollen wir Serienfertigungen und Versand für Maschinenbauer und andere Abnehmer ansiedeln“, informiert Juniorchef Robert Krüger. Eine Förderung sei beantragt, auch hole man derzeit Angebote ein. Einen Baubeginn noch in diesem Jahr hält der Juniorchef für wenig realistisch. „Erst muss der Fördermittelbescheid vorliegen, auch sind die Baufirmen für 2019 mit Aufträgen ausgelastet“, so Krüger. Machbar sei der Zaunbau. Damit hat ein anderer Unternehmer bereits begonnen. Wie Wolfgang Fitze informiert, will Michael Waldhelm, der in Düpow ansässig ist, in Karstädt eine neue, moderne Verzinkerei
sowie eine Logistikhalle errichten. Bleiben soll in Düpow
ein Stammbereich. „Da für das Vorhaben mit Ziel 2020 mehr
Fläche als die vorhandene Erschließung nötig ist, erstellen
wir derzeit einen neuen Bebauungsplan, der den Abgebordneten
im Oktober als Satzungsbeschluss vorliegt“, informiert
Wirtschaftsförderer Fritze. Damit wird die vorhandene Straße
fortgeführt und eine neue Teilfläche erschlossen. „Mit der
Straßenverlängerung binden wir nicht nur das Unternehmen
Waldhelm an, sondern auch noch zu vermessende Grundstücksgrößen im hinteren Bereich.“
Insgesamt verfügt die Gemeinde zwischen B 5 und A 14 über
elf Hektar Gewerbefläche (netto, ohne Straße und Nebenanlagen). Davon sind nach aktuellem Stand sieben Hektar vermarktet. Bürgermeister und Wirtschaftsförderer sind optimistisch, dass sich auch für die restlichen vier Hektar Interessenten finden. „Als Gemeinde Karstädt unterstützen wir Investoren nach Kräften. In den vergangenen Jahren ist hinter den Kulissen unglaublich viel passiert, auch wenn sich das nicht
immer gleich an sichtbaren Ergebnissen zeigt.“
Manfred Drössler

 

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