EPS-Bekämpfung begann vom Boden aus....Für Luftbesprühung ist es noch zu kalt

Karstädt, den 14.05.2019

Datum 13.05.2019

 

 

 

EPS-Bekämpfung begann vom Boden aus

Für Luftbesprühung ist es noch zu kalt

 

Im Landkreis Prignitz begann am heutigen Montag wie vorgesehen die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) vom Boden aus. Die Kreisstraßenmeisterei fing im Raum Wittenberge damit an und setzte die Arbeiten im Amt Bad Wilsnack-Weisen fort. Sollte in Breese und in Gumtow bis zum Abend nicht alles besprüht werden können, werden dort die Arbeiten am Dienstag weitergeführt. Ebenso ist vorgesehen, in den befallenen Gebieten von Groß Pankow und Pritzwalk am Dienstag weiter zu arbeiten.

Ein zweiter Trupp absolvierte die EPS-Bekämpfung im Gebiet von Lenzen und begann in der Gemeinde Karstädt. Dort sowie im Raum Putlitz werden die Arbeiten am Dienstag fortgesetzt. Geplant ist, die Bekämpfung vom Boden aus im Landkreis bis zum Mittwoch abzuschließen.

Für die ursprünglich geplante EPS-Bekämpfung beginnend am Mittwoch aus der Luft gibt es eine Verschiebung. Das Wetter macht hier leider einen Strich durch die Rechnung. Es fehlt die erforderliche Temperatur sowie die konstante Witterung, um das Bekämpfungsmittel aus der Luft wirkungsvoll auftragen zu können. Daher fällt die Befliegung vom 15. bis zum 17.Mai aus und wird auf den 20. bis 22. Mai verschoben.

Der Landkreis Prignitz hat mit den betroffenen Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen und koordiniert den Einsatz des Bekämpfungsmittels Dipel ES/Foray ES. Insgesamt sollen im Mai auf ca. 400 Hektar Flächen und Bäume behandelt werden. Das entspricht in etwa einer Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Das Sprühen des Biozids erfolgt sowohl vom Boden (ca. 170 ha) aus als auch aus der Luft (ca. 230 ha).

 

Der Landkreis Prignitz

Frank Stubenrauch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit