Aktionstag für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Karstädt (16.11.2015)

Großaufgebot an Feuerwehr am Samstagvormittag am ehemaligen Küsterhaus in Groß Warnow. Zahlreiche Jugendfeuerwehrleute sind zu sehen. Feuerwehrautos, unter anderem die Drehliter der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg, stehen auf dem Platz.

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Warnow hat, unterstützt durch ihren Förderverein, einen Aktionstag für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Karstädt organisiert. Die Groß Warnower, die selbst eine Jugendfeuerwehr haben, wollen den Kindern und Jugendlichen damit mal eine andere Art der Ausbildung bieten.

So hatten sie sich verschiedene Stationen überlegt wie Erste Hilfe, wasserführende Armaturen oder persönliche Schutzausrüstung. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. So waren unterschiedliche Spiele ebenfalls mit eingebunden.

Unterstützt wurden sie bei der Ausbildung von den Kameraden aus Perleberg, die ihre Drehleiter vorführten, was nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Kameraden auf großes Interesse stieß, da in der Gemeinde Karstädt selbst kein derartiges Fahrzeug stationiert ist.

Gemeinsames Mittagessen, gemischte Gruppen bei den Stationen all das sollte dazu führen, dass sich die Jungkameraden der Gemeinde Karstädt bessert kennenlernen und zusammen arbeiten. Dabei waren 30 Kinder und Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Garlin/Bootz, Groß Warnow, Laaslich, Premslin/Glövzin, Karstädt sowie Blüthen.

Finanziert wurde der Aktionstag mit Hilfe des Projektes „Demokratie leben“. Das Projekt wird durch die Stadtjugendpflege Wittenberge koordiniert. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Groß Warnow konnte den zuständigen Begleitausschuss von seiner Idee überzeugen und erhielt Fördergelder.

Teil dieser Idee ist auch die Nachwuchsgewinnung für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde. Gern würden die Jugendwarte der Gemeinde mehr Kinder und Jugendliche in ihren Jugendfeuerwehren begrüßen. Also wer Interesse an diesem tollen Hobby hat, kann sich gern in der Jugendfeuerwehr in seinem und, wenn dort keine ist, auch gern im Nachbarort melden.

 

Beate Mundt

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